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Wie baut man Datenvisualisierungskompetenz im Unternehmen auf?

Cole Nussbaumer Knaflic von storytellingwithdata.com und Jon Schwabish von PolicyViz.com befassen sich in einer Kooperation mit dem Thema, wie man Datenvisualisierungskompetenz im Unternehmen aufbaut und dedizierte Teams zusammenstellt.

Cole erwähnt eine Vorgehensweise, die mich sehr daran erinnert, wie es sein muss, wenn ein striktes Notationskonzept ohne Selbstbestimmung und Rücksicht vorgeschrieben wird:

Which leads me to the approach that doesn’t work. It sounds something like this: “I went to this class (or read this book) and learned how to visualize data correctly. You should do it this way now—the correct way—because the way you’ve been doing it is wrong.” I’m being intentionally blatant here. The point is that no one likes things being forced on them.

Also, people tend to resist change. It’s a natural human tendency: change makes us uncomfortable. Let’s add to that potential feelings of not trusting one’s design instincts or ability implement good design via tools. It can feel intimidating. People may question whether those around them will be accepting of doing things in a new way or whether they’ll have support from managers or stakeholders. It can feel like a big risk. Take all of these things together, and it isn’t surprising that people are sometimes resistant to doing things differently. And certainly not shocking that people don’t tend to react positively to the “I am right, you are wrong” argument.
— Cole Nussbaumer Knaflic

Auch mir ist ein Klima definitiv lieber, in dem eine freie Ausgestaltung und Verwirklichung gewünscht ist. Daher bin ich ebenfalls dafür, die Methodenkompetenz individuell zu fördern. Wenn einem am Ende selber bewusst wird, warum die eine Darstellung besser funktioniert als die Andere, dann ist demjenigen mehr geholfen, als wenn ohne Nachzudenken eine Vorlage kopiert wird. 

Nur derjenige hat ein Thema verinnerlicht, der es auch verstanden hat. Hintergründe und Methoden festigen ein Fundament, auf dem Neues, sogar Besseres entstehen kann. Auswendiglernen (oder Abschreiben) hilft dagegen nur kurzfristig und führt zu keiner revolutionären Entwicklung.

Source: http://www.storytellingwithdata.com/blog/2...